Die scharfe Sauce im Restaurant Shifangyuan im Lingyin-Tempel in Hangzhou sorgte kürzlich aufgrund ihrer extremen Schärfe für hitzige Diskussionen. Ein Schild über der Saucentheke weist darauf hin, dass die Sauce äußerst scharf ist und mahnt zur Mäßigung. Der Thread „Scharfe Sauce im Lingyin-Tempel: Mönche lügen nicht“ trendete auf Weibo und löste eine breite Diskussion aus.
Laut einem Live-Bericht von Hunan TV hängt am Gewürzstand im Shifangyuan-Bereich des Lingyin-Tempels ein großer Warnhinweis: „Diese scharfe Soße ist extrem scharf. Schon ein halber Löffel ist scharf. Bitte verwenden Sie zunächst nur eine kleine Menge und geben Sie bei Bedarf mehr hinzu, damit die Soße nicht zu scharf wird.“ Ein weiteres Schild weist darauf hin, dass die scharfe Soße in der Tempelküche zubereitet wird und besonders scharf ist. Besucher werden außerdem gebeten: „Verwenden Sie nur die benötigte Menge, um nichts zu verschwenden, und halten Sie Kinder vom Gewürzstand fern, damit sie keine Soße in die Augen bekommen.“
Viele Nutzer teilten ihre Eindrücke von dem Gericht in den sozialen Medien. Ein Nutzer, der scharfes Essen gut verträgt, sagte: „Ich kann ohne scharfes Essen nicht leben. Ich war schon in Yunnan, Guizhou und Sichuan und war überhaupt nicht beeindruckt, aber dieses Mal war ich überzeugt.“ Ein anderer Nutzer berichtete, er habe nur einen halben Löffel scharfe Soße hinzugefügt: „Der erste Bissen Nudeln war so scharf, dass mir schwindelig wurde, und nachdem ich die Nudeln aufgegessen hatte, war ich schweißgebadet und meine Kleidung klatschnass.“ Viele Nutzer lobten das Gericht jedoch auch und sagten, sie „wollten mehr“ und „wünschten sich, jemand würde ihnen das Gericht spendieren“.
Ein Kundendienstmitarbeiter des Lingyin-Tempels erklärte, dass die scharfe Sauce im Shifangyuan hausgemacht sei und keine Zusatzstoffe enthalte, wodurch sie besonders scharf sei. „Sie nennen sie ‚Geisterpfeffer‘.“ Früher bot Shifangyuan die Sauce in Flaschen für 9,9 Yuan (etwa 1,30 US-Dollar) an, doch aufgrund der anhaltenden Hitze verdirbt diese naturbelassene Sauce schnell, weshalb die Abfüllung vorübergehend eingestellt wurde.
Der Fall des ehemaligen Shaolin-Abtes Shi Yongxin hallt noch immer nach, und die Nachricht vom Verkauf von scharfer Soße im Lingyin-Tempel hat in den sozialen Medien hitzige Debatten ausgelöst. Einige kritisieren: „Selbst Mönche denken ans Geldverdienen“ und „Ist das etwa die Haupteinnahmequelle in Hangzhou geworden?“ Andere argumentieren, dass scharfe Paprika den Appetit anregen und Appetit ebenfalls ein „Begehren“ sei, weshalb ihr Konsum in einem Tempel unangebracht erscheine.
Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2025




