Für Kochanfänger ist Tomatensoße faszinierend, aber manchmal auch verwirrend. Sie wird hergestellt, indem man Tomaten lange köcheln lässt und sie anschließend abseiht, um Haut und Kerne zu entfernen. Sie wird häufig in Rezepten verwendet, die einen intensiven Tomatengeschmack erfordern, wirft aber auch einige Fragen auf. Wie verwende ich sie am besten? Was ist der Unterschied zwischen Tomatensoße aus der Dose und aus der Tube? Und schließlich: Sollte ich für den täglichen Gebrauch fertige Tomatensoße kaufen oder sie lieber selbst zubereiten?
Um die letzte Frage zu beantworten, interviewte Chowhound Sara Galetti, Köchin, Gründerin und Kreativdirektorin der Tiefkühlkostmarke Tattooed Chef. Galetti erklärte, ihre italienischen Wurzeln prägen ihre hohen Ansprüche an Tomatensoße, da viele italienische Köche Fertigsoßen ablehnen und einfache, hausgemachte Rezepte bevorzugen. Trotz dieser Vorliebe merkt Galetti an, dass die Entscheidung zwischen gekaufter und selbstgemachter Tomatensoße, insbesondere bei Tomatensoße, nicht immer leicht fällt.
„Letztendlich ist es eine Abwägungssache: Bequemlichkeit versus Individualität“, sagte sie. „Gekaufte Produkte sind schnell und einfach zubereitet, und der Geschmack ist immer gleich. Selbstgemachte Produkte sind individuell“, erklärte sie, was bedeutet, dass man „Süße, Säure oder Schärfe“ selbst bestimmen kann. Wenn es aber schnell gehen muss, sind gekaufte Produkte oft praktischer. „Ich habe immer eine Tube im Kühlschrank für Wochentage“, gab Galetti zu.
Die Profiköchin Sarah Galetti ist zwar der Meinung, dass gekaufte Tomatensoße genauso gut schmeckt wie selbstgemachte, doch das heißt nicht, dass sie das Kochen zu Hause verachtet. Sie erklärt, dass die Zubereitung von Tomatensoße von Grund auf ein sehr schönes Erlebnis sein kann, wenn sie „zum eigenen Lebensstil passt“. „Es ist einfach“, sagt sie, „es verleiht dem Ganzen eine besondere Note und ist eine tolle Möglichkeit, Tomaten zu verwerten, die bald verderben würden.“
Für die beste hausgemachte Tomatensoße empfiehlt Galetti große Pflaumentomaten wie San Marzano oder Roma, da diese weniger Kerne enthalten und aromatischer sind als andere Sorten. Ihr Geheimtipp: Das Tomatenpüree auf einem Backblech verteilen und bei niedriger Temperatur im Ofen backen. „Das ist einfacher als auf dem Herd und macht die Soße viel geschmackvoller“, sagt sie.
Wenn Bequemlichkeit wichtiger ist als persönlicher Geschmack, kaufen Sie einfach Ketchup im Supermarkt. Apropos Preis-Leistungs-Verhältnis: Galetti empfiehlt eine italienische Marke. „Meine Großmutter hat früher Ketchup aus sonnengetrockneten Tomaten gemacht, und er war unglaublich lecker“, erzählt sie. „Aber das geht jetzt nicht mehr, deshalb benutze ich Mutti-Ketchup aus der Tube. Er wird zu 100 % aus italienischen Tomaten hergestellt, ist sehr konzentriert und schmeckt ehrlich gesagt am ehesten wie selbstgemachter Ketchup.“
Veröffentlichungsdatum: 30. Dezember 2025




